26.04.2008

Schwanden-Brienz-Trail: Bautag 6

Heute waren wir wieder fast 20 Leute beim Trailbau und haben sehr viel geschafft! Die ersten Northshores sind entstanden, ein Sprung mit Anlieger und ein weiterer Teil des Trails wurde rollbar gemacht. Wir haben Auffüll- und Feinmaterial aus dem Bach herangekarrt und auf dem Trail verteilt.

Menk unsere "Motorkarrette".


Der Birkensprung beim Aufbau.


Die Konstruktionen der Northshores werden mit Seilwinden in die richtigen Positionen gebracht.



Und dann gibt es was zu Beissen.


Der Birkenspring :)


Cuna und Chrigel shapen den Anlieger.




Die Northshore-Abteilung: Alex 1, Alex 2, Bruno und Ruedi.


Zum Chillen eignen sich die Northshores auch ausgezeichnet.


Zur Feier des Tages gibt es noch einen Gummen-Shuttle.





Die Urech-Gang!
21

Nick und Marcel Beer in der Jungfrauzeitung


In Wanaka Neuseeland Nick Beer

Mountainbike 26. April 2008
Downhill zur Spitze
Die Beer-Brüder starten in die neue Saison
Nick und Marcel Beer aus Matten starten zuversichtlich in die neue Saison. Die beiden Downhiller haben grosse Ziele. Antrieb ist der Spass am Sport. Mit dieser Einstellung hat es Nick immerhin bis zum Schweizermeister gebracht. Mit dieser Zeitung sprechen sie darüber, wie es weitergeht.


Eine neue Saison steht vor den Brüdern Nick und Marcel Beer. Und sie zeigen sich zuversichtlich. Die Termine stehen dicht an dicht und diese Saison zeichnet sich durch die Besonderheit aus, dass gleich zum Einstieg wichtige Wettkämpfe anstehen. Am 10. und 11. Mai findet der World Cup in Maribor statt, Ende Mai ist ein weiterer World Cup in Andorra angesagt und in der zweiten Juliwoche wird in Fort William in Schottland um den Titel gekämpft. Nick Beer, der letztjährige Downhill-Schweizermeister, zeigte im vergangenen Jahr eine konstante Steigerung seiner Leistung. «Im Verlauf der Saison konnte ich mich unerwartet gut verbessern», meint Nick. Dennoch, dass die wichtigen Termine gleich am Anfang der Saison stehen, hat auch einen Vorteil. «Zu Beginn der Saison fühlt man sich noch frischer und motivierter im Vergleich zum Saisonschluss», gibt Marcel zu Bedenken.


Alles für den Sport
In der Tat reisen die beiden Brüder erheblich, was entsprechend an den Kräften zehrt. Vor Kurzem sind sie von einem dreimonatigen Aufenthalt in Neuseeland zurückgekehrt. Dort haben sie trainiert und nebenbei Englischkurse absolviert. Ein Trainingslager in der Toscana folgte. Diesen Sommer wollen die beiden Brüder alles auf den Sport setzen. der 20-jährige Nick und der 22-jährige Marcel sind bei der Firma ihrer Eltern, mtbeer Bikeschule Berner Oberland GmbH, angestellt und unterstützen diese, wo sie nur können. Arbeit und Profisport aneinander vorbeizubringen ist für die beiden Downhiller selbstverständlich. «Im Winter arbeiten wir, um dann im Sommer voll auf den Sport setzen zu können», erklärt Nick Beer. Die Brüder Beer werden auch von privaten Sponsoren unterstützt wie beispielsweise Aeschimann Elektro Wilderswil. Der Intercycle-Händler Bike Atelier hilft ihnen jederzeit, wenn grössere Reparaturen am Bike anstehen. Bei GoSports trainiert Nick zu speziellen Konditionen, das Wohncenter von Allmen unterstützt Marcel. Seit fünf Jahren erhalten die beiden vom iXS Sports Division Racing Team den ganzen Material- und Racesupport.


Von Kindesbeinen auf dem Fahrrad
mtbeer ist die Bikeschule der Eltern von Marcel und Nick. Hans-Urs und Erika Beer betreiben den Radsport nicht nur in ihrer Freizeit intensiv und sind früher selbst Rennen gefahren. Ihr Vater ist auch ihr sportlicher Leiter. «Eigentlich lernten wir fast gleichzeitig radfahren und gehen», lacht Marcel. 1991 bestritten die beiden bereits ihre ersten Rennen am Kidscup. Zehn Jahre lang fuhren sie denn ausschliesslich Cross-Country. Doch das Hochfahren passte den Jungs in ihrer Kindheit gar nicht. «So kam es denn wohl zum Umstieg in die Downhill-Disziplin», meint Nick Beer. Doch auch hier erfordere es viel Kraft, ergänzt er. Nebst dem Training auf dem Bike trainieren die Brüder auch im Fitnesscenter. «Wichtig ist dabei, dass Anfang der Saison genug Kraft aufgebaut ist», erklärt Marcel. Im Sommer bleibt für den Kraftaufbau neben den Rennen keine Zeit mehr.


Ziel: Top20
All ihre Kräfte möchten die Brüder einsetzen, um im Weltcup unter die ersten 20 zu kommen. Das ist das Ziel dieser Saison. Nick Beer ist diesem Ziel schon ziemlich nahe gekommen. An der letztjährigen Weltmeisterschaft in Fort William in Schottland erreichte er den 32. Rang, trotz eines nicht gelungenen Laufes. Er weiss, dass er mehr leisten kann. Marcel Beer war an dieser WM leider nicht dabei, da er sich im letzten August bei einem Sturz so unglücklich an der Hand verletzte, dass er für den Rest der Saison ausfiel. Mit der Hand geht es mittlerweile besser, wenn Marcel auch wieder noch zur Kontrolle ins Inselspital beordert wird. Zum Fahren trägt Marcel eine spezielle Sportschiene. «Die zusammengewachsenen Bänder im Handgelenk sind noch etwas versteift, aber im Wettkampf wird es sich zeigen, wie es aussieht», gibt sich Marcel zuversichtlich.

Einstieg in internationale Teams
Wenn die Brüder die Top20 der Welt erreichen, wird der Einstieg in ein Team der Weltbesten zum Thema. «Bezüglich der Teams gilt es, sich auch international zu orientieren», erklären die Brüder. «Momentan befinden wir uns in einem professionellen Team, jedoch ohne Möglichkeit, davon leben zu können.» Kontakte geknüpft haben die Geschwister aber schon: Mit dem Yeti-Factory-Team haben Beers bereits trainiert. Die Firma aus Colorado unterstützte sie diese Saison auch mit Bikes.
Schnell durch Coolness
Die Beer-Brüder haben grosse Ziele – und arbeiten mit aller Kraft, um sie zu erreichen. Nicht nur im sportlichen Bereich, auch in praktischen Lebensbereichen zeigen sie Einsatz. Nick und Marcel basteln zurzeit an ihrem «Tourbus», der ihnen ein günstiges Reisen und Übernachten ermöglichen soll. «Die Reisekosten für Weltcups in Übersee werden nämlich nur bei sehr guten Resultaten vom Team iXS Sports Division übernommen», erklärt Nick. Ansonsten lassen sich die jungen Biker aber nicht verrückt machen. «Downhiller betreiben die Sportart weil sie Spass macht», sagen die Brüder. Das grosse Geld hole man hier nicht, auch nicht den grossen Ruhm. Wenn kein Spass dabei sei, bleibe die Schnelligkeit eh auf der Strecke. So geben die Brüder auch eine gewisse Nervösität vor dem Rennen zu, meinen aber ergänzend: «Downhiller sind grundsätzlich nicht Leute, die sich unter Druck setzen lassen, schliesslich geht es nicht um verbissenes Siegen, sondern um die Freude am Sport!» So zu siegen, ist schliesslich das Schönste.

Die Saison der Beer-Brüder
3. bis 4. Mai: Testrennen auf der WM Strecke Val di Sole
10. bis 11. Mai: Worldcup Maribor
17. bis 18. Mai: Fotoshooting Bellwald
23. bis 25. Mai: iXS Dirt Masters Festival Winterberg
31. Mai bis 1.Juni: Worldcup Vallnord (Andorra)
7. bis 8. Juni: Worldcup Fort William
17. bis 22. Juni: World Championships Val di Sole
5. bis 6. Juli: EDC «European Downhill Cup» Scuol
12. bis 13. Juli: EM Caspaggio
19. bis 20. Juli: Schweizermeisterschaft
26. bis 27. Juli: Worldcup St. Anne (Kanada)
26. bis 27. Juli: EDC Canazei (Italien)
2. bis 3. August: Worldcup Bromont (Kanada)
9. bis 10. August: EDC Chatel France.
16. bis 17. August: iXS Cup Davos
23. bis 24. August: EDC Ilmenau
30. bis 31. August: Worldcup Canberra (Australien)
13. bis 14. September: Worldcup Schladming
20. bis 21. September: EDC Leogang
4. bis 5. Oktober: IXS Cup Bellwald

Link:http://www.jungfrau-zeitung.ch/artikel/?cq_*3be9d22c=ivxPU=879872s6

25.04.2008

21.04.2008

Schwanden-Brienz-Trail: Bericht Jungfrauzeitung

Schwanden 21. April 2008
«Die Praxis wird es zeigen»
Freeridestrecke am Lammbach wird mit Auflagen gebaut
Seit Ende März wird die Freeridestrecke für Mountainbiker entlang des Lammbachs gebaut. Die Gemeinde Schwanden hat die Bewilligung an verschiedene Auflagen geknüpft. Diese betreffen unter anderem die Sicherheit bei den Strassenüberquerungen.


Noch herrscht Fahrverbot, die Freeridestrecke soll aber noch dieses Jahr für Biker freigegeben werden.
Foto: Beat Kohler

Seit 25. März wird an der Mountainbike-Freeridestrecke in Schwanden und Brienz gebaut. Die Einsprache zum Projekt (diese Zeitung berichtete) konnte in einem «konstruktiven Gespräch» geklärt werden, wie der Projektleiter Markus Ernst von der IG Bergvelo gegenüber dieser Zeitung erklärt. «Wir konnten Abmachungen treffen, wie die Strassenübergänge gelöst werden.» Die Einsprache wurde daraufhin zurückgezogen. Anfang März erhielt die IG Bergvelo die Baubewilligung. Der erste Bautag wurde «blitzschnell organisiert», da von April bis Mitte Juli Rücksicht auf brütende Vögel genommen werden muss und in dieser Zeit keine lärmenden Maschinen eingesetzt werden dürfen. Am ersten Bautag konnte die Strecke von Schwanden bis Brienz weitgehend von Sträuchern befreit und punktuell gerodet werden. Inzwischen ist die Trailspur grob modelliert. Nun werden laut Ernst an den nächsten Samstagen, an denen sich eine Gruppe von rund zehn Freiwilligen trifft, entlang der Strecke von oben nach unten die Sprünge eingebaut. «Das Material ist zum Teil gesponsert», so Ernst.
Auflagen für Sicherheit
Ziel der IG ist, die Freeridestrecke in diesem Jahr fertig zu stellen. «Bis zum Sommer brauchen wir sicher noch», so Ernst. Da der Bau in Fronarbeit von IG-Mitgliedern erfolgt, kann nur am Wochenende gebaut werden. Die Auflagen der Gemeinde können laut Ernst ohne grösseren Aufwand eingehalten werden. Diese betreffen unter anderem die Strassenübergänge. Benutzer des Bikeweges müssen für die Überquerung absteigen. Ein Benutzerreglement und entsprechende Schilder sollen darauf hinweisen. Für die Befahrung des Weges sind Helm und Protektoren empfohlen. Ob die Regeln eingehalten werden, sei schwierig zu kontrollieren, gibt Ernst zu. Zwar hat die IG eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen, um im Fall der Fälle abgesichert zu sein, doch im Prinzip ist jeder Benutzer der Anlage für sich selber verantwortlich. Schwandens Gemeindepräsident Xaver Pfyl dazu: «Die Strassenquerungen müssen so gebaut werden, dass die Mountainbiker zum Absteigen gezwungen werden.» Ob sich die Biker letztlich daran halten, würde die Praxis zeigen.
Erster Trail im Oberland Ost
«Es ist schön, dass wir endlich etwas machen können, nicht nur Schreibtischarbeit», freut sich Ernst. Mit dem Bau der Freeridestrecke kann die IG Bergvelo ein lang gehegtes Projekt verwirklichen. Bisher gibt es im Berner Oberland Ost nämlich keinen derartigen permanenten Weg nur für Biker. Der 1,5 Kilometer lange Trail, der mit mehreren Spielereien wie Holzbrücken, Wellen und Steilwandkurven aufwartet, soll nach Fertigstellung frei benutzbar sein. Er eignet sich laut der IG Bergvelo für gute und weniger geübte Biker. Für den Unterhalt sorgt der Verein.

Homberg-Race 2008

Herzliche Gratulation Lieber Chrigel!
Chrigel Schwyter hielt die Bergvelo-Fahnen am diesjährigen Homberg-Downhill-Race hoch und wie! Er fuhr in der Masters Fun Kategorie knapp am Stockerl vorbei auf den ausgezeichneten 4ten Platz. Geschlagen wurde er lediglich vom bekannten Deutschen Axel Lehmkuhl und zwei weiteren Konkurrenten. Nun geht die Saison weiter am Wiriehorn, Chrigels 2tem "Heimrennen", er und seine Frendin Cuna wohnen ja seit neustem in Steffisburg.




Foto: Frau Miss Cuna Lüthi

Eppa eis en Bitz pumpen gäll!


Foto: SC Homberg

19.04.2008

Schwanden-Brienz-Trail: Bautag 5 und shredden mit Märk zwischen den Bächen!





Der Brätelkönig!


Der Shredderkönig mit seinem pornösen VP-Freiheit!

Der Bikemogul von Brienz präsentiert die neusten Kisten an der Zwischenbächen-Ausstellung!

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17.04.2008

Vorstands-Harder-Ride

Bis zum Hardermanndli haben wir uns heute raufgekämpft! El Presidente (ausgeruht) hat die Pace vorgegeben, Roli und ich keuchend im Schlepptau!


El Presidente mit schickem Beinkleid!


Auch der Vorbau will geschützt sein!


Der Star des Tages: das neue Harderbähnli!
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Rolis-Freeride-Biken zum Ersten!

Das war doch mal ein gelungener Auftakt zu Rolis-Freeride-Biken, gleich zu Sechst machten wir einen drauf. Die 2 Alten, Roli und ich mit den 4 Jungen, Marcel, Tobi, Simon und Mich. Von Sitsch bretterten wir runter, die Jungs 4x und die Alten je 2x, war affengeil.


So gondelts sich doch ganz easy!






Biker sind doch alle Poser!


Zum Schluss musste noch Rolis-kleiner-Fiat dran glauben!
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