06.05.2008

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Lifestyle 05. Mai 2008
Bruno Hofmann
Freerider und Schnellster am Susten-Derby



Seit gut 15 Jahren steht Bruno Hofmann auf den Brettern, die für ihn die Welt bedeuten. Er ist aber nicht etwa Schauspieler. Der gelernte Bodenleger liebt Wintersport. Ob ein oder zwei Bretter ist für ihn nicht so wichtig, wenn er auf der weissen Unterlage dahingleitet. «Ich wähle immer entsprechend den Verhältnissen aus, ob ich die Skier oder das Snowboard anschnalle», erklärt der Wintersportfreund aus Hofstetten. Für das diesjährige Susten-Derby hat er sich für das Board entschieden. «Die Verhältnisse waren super», schwärmt er. Im oberen Teil der Strecke sei es zwar sehr hart gewesen, was entsprechend in die Oberschenkel geht. Unten konnte er aber mühelos über den Sulz gleiten. Der Anlass am Susten entspricht Hofmann voll und ganz. «Ich gehe vor allem gerne Freeriden.» Sprünge und Tricks haben es ihm weniger angetan. Die Freiheit abseits der Piste reizt den 27-Jährigen. Kein Wunder also, dass er das Susten-Derby dieses Jahr in seiner Kategorie bereits zum zweiten Mal für sich entscheiden konnte und auch kein Wunder war, dass dies nicht dieselbe Kategorie ist, wie beim letzten Sieg. Mit seinem Brett fuhr er allen anderen davon. Während der Skisaison ist er oft am Hasliberg anzutreffen, manchmal auch auf der Piste – zumindest im Ausgang. «ein bischen Après-Ski muss natürlich schon sein», schmunzelt er. Gegen ein Bierchen im Hexenkessel, der Après-Ski-Bar am Hasliberg, sei nichts einzuwenden. Geht es von zu Hause aus an ein Fest, dann zieht es ihn eher talauswärts. Gefeiert wird in Interlaken, Thun oder Bern. Auch hier mag er keine festgefahrenen Bahnen, ein eigentliches Lieblingslokal hat er nicht. Schnell die Hänge herunterzubrettern, das kann Hofmann auch im Sommer nicht sein lassen. Sein Downhill-Bike ist seine zweite Liebe. Im Moment verbringt er einen grossen Teil seiner Freizeit damit, beim Bau des neuen Downhill-Trails in Schwanden mitzuhelfen. «Wir befinden uns knapp in der Hälfte», verrät er. Bis im Sommer will er die Strecke mit seinem Scott-Bike befahren können. «Ganz fertig wird sie aber wohl erst im Herbst.» Markentreue kennt der Allround-Abfahrer bisher nicht. Sein Board stammt von F2. «Wenn ich natürlich in einem Werksteam starten könnte, würde ich dieser Marke gerne treu bleiben», schmunzelt er. (bk)


Ski/Snowboard/Telemark 04. Mai 2008
Neue Rekordzeit für die 1115 Höhenmeter Aufstieg
12. Susten-Derby bei besten Frühlingsbedingungen durchgeführt


Mit einer Zeit von 6:44 reichte es Alex Jaggi aus Hofstetten vor der imposanten Kulisse des Sustenhorns auf den 3. Platz.

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