01.06.2008

Who the hell is Nick Beer?




Bilder: Frontline
Der Kommentator auf freecaster.com konnte sein Erstaunen über den 6. Platz von Nick in der Quali zum Weltcup-Downhillrennen in Andorra, Spanien kaum verbergen (Beer ist ja im Englischen auch was leckeres;)). Das die Beers auch lecker runterschreden können sollte sich noch zeigen. Später stellte der Co-Kommentator Nick als letztjährigen IXS-Cup Seriensieger dem Rest der Welt auch noch vor.
Nick verlor auf die Schnellsten der Quali nur einen Hauch und Marcel belegte Platz 36, die Steigerung zum Weltcupauftakt in Maribor war somit beiden gelungen.
Im Rennen welches auf freecaster live übertragen wurde, konnte man leider nicht viel sehen und als dann Nick startete fiel der Server ganz aus! Da weder die UCI noch Nissan eine Liverangliste anbieten werden die Resultate wohl erst später offiziell bekannt gegeben, Nick dürfte aber zwischen Rang 10 und 13 liegen und Marcel in den Top Fourty!
Gratulation an die Beiden, wenn die Saison so weiter läuft sind die Beers bald die ärgsten Konkurrenten der Athertons und Hills!
Okay hier die Resultate Gee Atherton vor Sam Hill und Greg Minnaar!
Nick auf Platz 13 und Marcel 33.

Übrigens das war ein Lupenreiner Hattrick der Athertons: Gee gewann den DH, Dan den 4X und Rachel den DH bei den Frauen!

Hier der Link zu den Resultaten:
http://www.uci.ch/templates/BUILTIN-NOFRAMES/Template1/layout.asp?MenuId=MTU0MjY


Bericht auf ride.ch

Diese Meldung wurde am Sonntag, 1. Juni 2008 online geschaltet.

Geschwister Atherton dominieren in AndorraNick Beer auf Rang 13, Siegenthaler auf 8
Die Speed-Disziplinen beim Weltcup in Andorra werden von einer Familie dominiert: Von Dan, Gee und Rachel Atherton. Nachdem Dan am Samstag Abend den Four Cross gewinnen konnte, holten sich die beiden anderen den Sieg in den Downhill-Rennen. Mit Emilie Siegenthaler auf Platz 8 und Nick Beer auf 13 sind auch die Schweizer ganz vorne mit dabei.Nach den Trainingsresultaten hätte es für die Schweizer gar noch besser ausgesehen: Mit Rang sechs hat sich Nick Beer unter der Weltspitze eingereiht und Fahrer wie Minnaar, Kovarick, Lehikoinen oder Rennie hinter sich gelassen. «Da bist du dann schon ein bisschen nervös am Start», konstatierte der erst 20-jährige Beer. Im Finallauf sei er dann einige Male in den Kurven weggerutscht, kommentiert er seinen Lauf. Mit Rang 13 erzielt er seit 2005 wieder ein Top-15-Resultat eines Schweizer Downhillers.Nick Beers Spitzenresultat ist umso bemerkenswerter, als dass er sich im Juni 2004 schwer verletzte, vier Operationen über sich ergehen lassen musste und ein Jahr an Krücken ging. Im Jahr 2006 kam er dann zurück in den Downhillsport und dürfte gemäss Einschätzungen vieler Kenner noch mit weiteren Spitzenresultaten von sich Reden machen.Und mit Emilie Siegenthaler scheint bei den Downhillerinnen eine Nachfolgerin für Marielle Saner als konstante Leistungsträgerin gefunden zu sein. Die ehemalige Cross Country-Europameisterin fährt in Andorra auf Platz acht, sowohl im Final- als auch im Qualifikationslauf. Dabei fehlt ihr noch jegliche Routine: Es ist erst das vierte Downhillrennen der 21-jährigen Bielerin und auf vielen Abschnitten der Strecke in Andorra wäre mehr Erfahrung von Vorteil gewesen. Auch würden ihr technisch schwierigere Strecken besser liegen. «Ich freue mich auf die Weltmeisterschaften, die Strecke ist viel schwieriger und passt mir bestens», kommentierte Siegenthaler ihr weiteren Saisonpläne.Mit Marcel Beer auf Platz 33 und Dominik Gspan auf Platz 34 klassieren sich zwei weitere Schweizer in der ersten Ranglistenhälfte und setzen dem misslichen Saisonstart in Maribor einen Gegenpunkt.Witzige Szenen spielten sich bei der Siegerehrung ab. Die Veranstalter hatten erstaunlicherweise die englische Nationalhymne nicht abspielbereit. Rachel Atherton fackelte nicht lange und sang sie gleich selber.

Rangliste Mountainbike Weltcup Andorra, Downhill Herren:
1. Gee Atherton (GBR), 2:35.35
2. Samuel Hill (AUS), +0.31
3. Greg Minnaar (RSA), +1.38
4. Steve Peat (GBR), +2.14
5. Samuel Blenkinsop (NZL), +3.36
6. Chris Kovarik (AUS), +3.83
7. Fabien Barel (FRA), +3.86
8. Fabien Pedemanaud (FRA), +6.07
9. Matti Lehikoinen (FIN), +6.30
10. Steve Smith (CAN), +6.65
13. Nick Beer (SUI), +7.29
33. Marcel Beer (SUI), +12.61
34. Dominik Gspan (SUI), +12.63

Rangliste Mountainbike Weltcup Andorra, Downhill Damen:
1. Rachel Atherton (GBR), 2:55.30
2. Sabrina Jonnier (FRA), +8.47
3. Floriane Pugin (FRA), +11.81
4. Tracy Moseley (GBR), +15.11
5. Emmeline Ragot (FRA), +15.18
6. Fionn Griffith (GBR), +24.38
7. Céline Gros (FRA), +25.42
8. Emilie Siegenthaler (SUI), +29.81
9. Melissa Buhl (USA), +33.31
10. Diana Marggraff (ECU), +33.61


Bericht in der Jungfrauzeitung:

Mountainbike 02. Juni 2008
Nick Beer mitten in der Weltelite
13. Rang für Mattner am Weltcuprennen in Andorra
Dem Mattner Nick Beer aus dem Team iXS Sports Division Racing Team gelang ein super Rennen. Seit 2005 war nie mehr ein Schweizer in den Top 15 klassiert.

Nick Beer hat sich mit seinem 13. Platz in Andorra für den mässigen Saisonstart revanchiert.
Foto: Eingesandt
Nach dem Halbfinal sah es für den Schweizer gar noch besser aus: Mitdem 6. Rang hatte sich Nick unter den Topten eingereiht und Fahrer wie Minnaar, Kovarick, Leihkonen oder Rennie hinter sich gelassen. «Da bist du dann schon ein bisschen nervös am Start», konstatierte der 20-jährige Beer. Im Finallauf sei er dann einige Male in den Kurven weggerutscht, kommentierte er seinen Lauf. Nick Beers Spitzenresultat ist umso bemerkenswerter, als dass er sich nach zwei Jahren Unterbruch im Jahr 2006 wieder in seinem Sport etablieren konnte. Gemäss Einschätzungen vieler Kenner wird er noch mit weiteren Spitzenresultaten von sich Reden machen. Nicks Bruder Marcel gelang auch ein gutes Rennen. Er klassierte sich auf Platz 33. Gleich hinter ihm taucht auf Platz 34 mit Dominik Gspan ein weiterer Schweizer auf. Mit diesen Resultaten liessen die drei Schweizer Fahrer den nicht optimal gelungenen Saisonstart in Maribor vergessen. Am Start für den Halbfinal waren total 300 Fahrer. Den Finallauf dürfen dann jeweils nur die 80 Bestklassierten absolvieren. Seit Jahren dominieren Fahrer aus Neuseeland, Australien, England und Frankreich die Downhillszene. In diesen Ländern wird Downhill viel besser von den Verbänden unterstützt und gefördert. Leider fristet diese Sportart in der Schweiz immer noch ein «Schattendasein». So müssen die Fahrer zu einem grossen Teil selber für die Kosten aufkommen. Dank der grosszügigen Unterstützung aus dem regionalen Gewerbe können die Beer-Brüder die Weltcuprennen in Europa überhaupt bestreiten. Nächstes Wochenende steht ein Rennen in Fort Williams in Schottland auf dem Programm.
Nick ist mit der tollen Leistung in Andorra von Platz 28 auf Platz 24 in der Weltrangliste vorgerückt!

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