31.07.2008

Bergvelobiken zwischen den Gewitterfronten.

Wir wurden beim Mittwochsbiken nur vom Spritzwasser gekitzelt, vorher wie auch danach schüttete es allerdings wie aus Kübeln.
Der Schwanderbärgli-Trail hatte den perfekten Grip einzig über Steine und Wurzeln war eine gewisse Vorsicht geboten;)
Präsi-Jürgi hat uns auch mal mit einem Abendbike-Besuch beehrt, ich glaube dem ersten überhaupt, hat sich aber tapfer gehalten.

Zum Schluss die Gretchenfrage: Wenn der Hochzeitstag von Ehefrau sowie Ehemann vergessen wird, was lassen sich da für Folgerungen draus ziehen?


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30.07.2008

Andermatt bei YB entlassen!

Das gibt es doch nicht! Und das alles nur weil Varela ein blöder Vollidiot ist! Meine Meinung.


Nach nur drei Runden hat die Axpo Super League bereits ihre erste Trainerentlassung. Die Young Boys trennten sich nach drei sieglosen Partien per sofort von Martin Andermatt.

Ein Nachfolger steht noch nicht fest, bis auf weiteres leitet der bisherige Assistent Erminio Piserchia das Training.
Überzeugend hatten Andermatts Argumente nach dem biederen 0:0 am letzten Sonntag gegen Aufsteiger Vaduz schon nicht mehr getönt. Dass der ehemalige Bundesliga-Coach und Nationaltrainer Liechtensteins sein Amt schon nach drei Spieltagen abgeben muss, wurde aber nicht erwartet.
Erst Ende Januar dieses Jahres war der Vertrag mit dem 47-jährigen Zuger vorzeitig bis Ende Saison 2008/09 verlängert worden. Andermatt hatte bei YB im Oktober 2006 die Nachfolge des zurückgetretenen Franzosen Gernot Rohr angetreten und die Berner in der letzten Saison auf Rang 2 geführt. Nun soll jener Mann - nach dem Abgang von Captain Hakan Yakin und dem jüngsten Ausraster des nicht zu bändigenden Carlos Varela - nicht mehr gut genug für den Job sein.

27.07.2008

Nick Beer wieder in den Top 20, Marcel 3. bei IXS-Cup

Minnaar gewinnt Mt-Ste-Anne-Downhill,Hill zweiter, Atherton dritter
In einem packenden Finish gewinnt der Südafrikaner Greg Minnaar nach Fort William seinen zweiten Weltcup in Serie knapp vor Sam Hill und dem Weltmeister Gee Atherton. Damit bestätigen sie die Klassierungen des Qualifikationslauf. Die sehr selektive Strecke wurde durch die intensiven Niederschlägen in den Tagen zuvor noch schwieriger zu fahren. Bester Schweizer ist erwartungsgemäss Nick Beer.Mit seinem Sieg holt Minnaar sich auch die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung, wo er nun 22 Punkte vor Sam Hill und 65 Punkte vor Gee Atherton liegt. Mit Steve Peat auf Platz vier sind es nun noch vier Athleten, die um die Gesamtwertung noch mitreden können. Die Chancen von Fabien Barel auf Platz fünf und Julien Camellini auf Platz sechs sind nur noch theoretischer Natur.Die Downhill-Strecke in Mont-Sainte-Anne gilt als eine der besten der Welt, entsprechend zufrieden zeigten sich die Fahrer im Ziel. Und Nick Beer hat mit seinem 19. Platz ein weiteres Mal bewiesen, dass er sich konstant unter den besten der Welt einordnen kann. Er zeigte einen guten Lauf und für eine Platzierung unter den besten zehn fehlten im schliesslich nur knapp sieben Sekunden. Etwas weiter zurückliegend hat Claudio Caluori eine interne Wertung gewonnen: Er ist als Team-Manager auch der schnellste Fahrer seines «Tomac Factory Racing Teams» - wobei das nicht Sinne der Sache sei, meinte Caluori nach dem Rennen. Im Jahr 2002 hat er übrigens auf der Strecke in Mont-Sainte-Anne sein bestes Resutat seiner Karriere erreicht. Er wurde damals vierter, knapp neun Sekunden hinter dem damaligen Sieger Steve Peat.
Rangliste Mountainbike-Weltcup, Mont-Sainte-Anne, Downhill Herren:
1. Greg Minnaar (RSA), 4:30.57
2. Sam Hill (AUS), +1.73
3. Gee Atheron (GBR), +2.26
4. Steve Peat (GBR), +2.96
5. Fabien Barel (FRA), +6.68
6. Sam Blenkinsop (NZL), +7.77
7. Nathan Rennie (AUS), +9.55
8. Julien Camellini (FRA), +11.17
9. Justin Leov (NZL), +11.78
10. Aaron Gwin (USA), +12.08
19. Nick Beer (SUI), +18.81



Beim zweiten Lauf des «iXS European DH Cup» im italienischen Canazei gewannen Andreas Sieber und Harriet Rücknagel die Hauptrennen.

Pressemitteilung iXS Sports Division:Nach dem Auftakt in Scuol führte der «iXS European DH Cup» die Downhill- Gemeinschaft in die Dolomiten. Im italienischen Canazei gingen Fahrer aus vielen Teilen Europas an den Start der 3,2 km langen Strecke. Keiner der Teilnehmer wusste, was ihn bei der Premiere in Canazei erwarten wird, und so galt es, sich auf die örtlichen Bedingungen einzustellen. Zugegeben: Die italienische Gelassenheit war für viele ungewohnt, doch im Allgemeinen war es ein schönes Rennen. Die Strecke war naturbelassen und kann als High-Speed-Track bezeichnet werden. Das Motto war, Bremsen auf und laufen lassen. Jedoch waren die Wetterbedingungen, wie bereits beim ersten Stopp der Serie, sehr wechselhaft. Pünktlich zur Mittagspause am Samstag begann es zu regnen. Somit mussten viele der Teilnehmer die nasse Strecke zum Seeding Run befahren, ohne ein Training bei diesen schwierigen Bedingungen absolviert zu haben. Am besten kam Andreas Sieber (GER - Solid A-Class Factory Team) auf der sehr rutschigen Strecke zu Recht und konnte so den Seeding Run gewinnen und sich den letzten Startplatz am Sonntag sichern.

Auch am Sonntag änderten sich die Bedingungen im Laufe des Tages. Der aufgeweichte Untergrund trocknete zunehmend ab, so dass die schnellen Passagen volle Konzentration und großes fahrtechnisches Können abverlangten. Als erster ernsthafter Anwärter auf den Sieg, nahm Marcel Beer (CH – iXS Sports Division) auf dem Red Bull Hot Seat Platz. Doch kurz danach wurde er von Marco Bugnone (ITA - Ancillotti Team) verdrängt. Seine Zeit wurde anschließend nur noch von Andreas Sieber (GER - Solid A-Class Factory Team) unterboten, der mit einer Zeit von 3.26 min seinen ersten Sieg in diesem Jahr einfuhr.Bei den Damen konnte Harriet Rücknagel (GER - Zonenschein), die Dritte von Scuol, sich gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen und siegte vor Silya Stadler (CH - RMC Kens) und Miriam Ruchti (CH - Sport Promotion). Die Gewinnerin des Seeding Runs Sandra Rübesam (GER - RAD-ART) stürzte im Rennen und musste sich leider geschlagen geben.Das international stark besetzte Rennen der Junioren gewann Daniel Gottschall (GER - DH Youngstars) mit mehr als 5 Sekunden Vorsprung vor Dave Goris (BEL - Troy Lee Designs). Den dritten Platz sicherte sich Justyn Norek (ITA - Racing Team Dayco ASD). Daniel Gottschall, der im Übrigen auch den Seeding Run gewann, wäre in der Elite Klasse in die Top Ten gefahren. In der Klasse der Masters fuhr Jörg Heydt (GER - Last) auf den ersten Podiumsplatz.

«iXS European DH Cup 2008»Lauf 2 in Canazei/ITA
Elite Herren:1. Andreas Sieber, GER-Solid A-Class Factory, in 3:26.889min
2. Marco Bugnone, ITA-Ancilotti Team + 3.19
3. Marcel Beer, SUI-iXS Sports Division DH Team, + 5.18
4. Marcus Klausmann, GER-Ghost international, + 5.87
5. Martin Frei, SUI-Solid Bikes Schweiz/VCL, + 8.11

Bautag 16 und Ösi-Musi!


Koa Hiatamadl mog i ned!


Unser grösster Fan!




Ich musste den gestrigen Bautag wegen Krankheit leider sausen lassen, auch um mich für die ultimative Ösi-Geburtstagsparty meiner Schwägerin zu schonen;)
Wir haben eine Klasse Ösihitscoverband zusammengestellt und ich habe meinen rumpelnden Darm wärend der "Show" doch glatt vergessen. Nur Schade, dass ich nicht das ein oder andere Bierchen zwitschern konnte.

Der Freddy (Österreicher) hatte es da mit dem Bier schon besser!

Geschaufelt und gebaut wurde gestern natürlich trotzdem.


23.07.2008

Winteregg, Kleine Scheidegg und eine Stunde Tennis


Rock the Winteregg!

Sooo Bikerfreundlich? Das ist man sich gar nicht gewohnt!
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On the way to the Kleine Scheidegg.

Hier entsteht die neue Downhillpiste von der Kleinen Scheidegg nach Wengen;)

Elvis has just left the building!

Posing, posing, posing und nochmal posing!

Die DH-Strecke aus einer anderen Perspektive, in der Mitte des Bildes ein riesiger Sprung.

Roli und Vince beim Warten auf Pannen-Cuna.


Der Rote Teppich für Roli!
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19.07.2008

Biketrail-Schwanden-Brienz, 15. Bautag

Heute war mächtig was los auf unserem Trail. Etwa 20 Helfer arbeiteten wie die Irren, somit nimmt auch der unterste Teil der Strecke konkrete Formen an.


















Der "Dört-Gap"!

Der sehr verdiente Gummenshuttle zum Abschluss.
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17.07.2008

15.07.2008

Wir sind doch alles Abfahrer!

Jungfrauzeitung vom 15. Juli 2008

Downhill
| 15. Juli 2008

«Region ist prädestiniert für Downhill-Strecken»

Keine offiziellen Angebote für Extrem-Sport auf zwei Rädern

Die Mountainbike-Szene ist sich einig: Im Mikrokosmos Jungfrau hätte es unzählige Möglichkeiten für gute Downhill- und Freeridestrecken. Doch entweder besteht kein wirtschaftliches Interesse, um die Möglichkeiten zu nutzen, oder geplante Projekte scheitern am Widerstand der Landeigentümer.

Der Mikrokosmos Jungfrau ist prädestiniert für interessante Freeride- und Downhillstrecken für Mountainbiker. Die Errichtung von Freeridestrecken und -parks ist denn auch ein erklärtes Ziel der IG-Bergvelo. Der Verein wurde vor drei Jahren gegründet und hat entsprechende Vorstösse lanciert. Ein erster Erfolg des Vereins ist der Bau eines Bikeparks in Brienz. Tom Abplanalp, Sekretär der IG-Bergvelo, rechnet damit, dass die Strecke in ungefähr einem Monat fertig gebaut ist. «Das geschieht alles mit freiwilliger Arbeit und wir bauen nur am Samstag», erklärt Abplanalp. Die Eröffnung des Brienzer Bikeparks ist ein Fortschritt in den Augen der IG-Bergvelo – wenn auch ein kleiner. Denn sonst habe sich überhaupt nichts getan, bemängelt Abplanalp. Es fehlt weiterhin an Downhill- und Freeridemöglichkeiten in der Region. Die Bergbahnen, die als einzige ein gutes Downhill-Angebot anbieten könnten, engagieren sich entweder nicht für ein solches Projekt oder scheitern am Widerstand der Landbesitzer.


Alpschaft verhindert Projekt auf First

Die Jungfraubahnen haben etwa einen Vorstoss im Firstgebiet gewagt. Sie wollten eine Downhillstrecke zwischen First und Schreckfeld anbieten. Sportler hätten mit einer Downhill-Card das Bike bis nach Schreckfeld verladen und von dort aus den ganzen Tag unbeschränkt mit der Gondelbahn auf die First fahren können. Dieses Projekt scheiterte am Widerstand der Grundeigentümerin, der Bergschaft Grindel. Christoph Egger, Leiter Angebot Berg, hat trotzdem noch Hoffnung, mit der Alpschaft eine Einigung erzielen zu können. «Im Moment bieten wir lediglich den Velotransport an», erklärt Egger. Mountainbiker können also derzeit ihre Sportgeräte verladen, ein eigentliches Angebot, also eine spezielle Strecke, gibt es aber noch nicht. Im Lauterbrunnental nimmt die Bahn Mürren-Lauterbrunnen (BLM) als Dienstleister im öffentlichen Verkehr Bikes von Lauterbrunnen via Grütschalp nach Winteregg mit. Der dortige, sehr steile Wanderweg hinab ins Tal wird von Downhillern rege benützt – ohne dass es sich aber um ein offizielles Downhillangebot handelt. Auch in Richtung Wengen können am Abend Bikes verladen und bis auf die Kleine Scheidegg transportiert werden.

Als öV-Anbieter transportpflichtig

Für die anderen Bahnen ist Downhill im Moment kein Thema. So auch nicht für die Schilthornbahn. «Natürlich nehmen wir die Bikes bis nach Mürren mit, wir sind als öV-Anbieter transportpflichtig. Aber mit der Pendelbahn Richtung Birg oder Schilthorn transportieren wir keine Bikes», sagt Peter Feuz, Direktor der Schilthornbahn AG. Die Wanderwege seien zum Teil sowieso schon eng. Zudem seien die Biker kein grosser Wirtschaftsfaktor, argumentiert Feuz. Ähnlich lautet es bei den Bergbahnen Meiringen Hasliberg (MHB). Von Meiringen aus können Bikes bis auf die Mittelstationen Käserstatt und Mägisalp mitgenommen werden. Hans Beeri, Direktor der Meiringen-Hasliberg Bahnen, erklärt, man habe vor vier Jahren ein Projekt geplant. Dieses sei aber am Widerstand der Landbesitzer gescheitert. Ein ähnlicher Fall also wie in Grindelwald.


Angebot steht und fällt mit den Bahnen

Grundsätzlich fällt und steht ein Angebot mit den Bahnen. Für das richtige Downhillerlebnis müssen die Sportler ihre Räder verladen können. Der Mattener Marcel Beer, der an der Spitze der Schweizer Downhillszene mitfährt, freut sich zwar über den Bikepark in Schwanden, vermisst aber weitere Möglichkeiten. «In Lauterbrunnen kann man zum Beispiel die Bikes mit der Bahn bis auf Winteregg mitnehmen und auf einer sehr interessanten Strecke ins Tal fahren. Aber dies ist natürlich keine reservierte Bike-Strecke, sondern man fährt auf einem Wanderweg», gibt Beer zu bedenken. Der amitionierte Fahrer und Kenner der Szene weiss, dass immer mehr Junge von diesem Sport angezogen werden. «Leider gibt es in der Region aber zu wenige Möglichkeiten, dabei wäre die Gegend prädestiniert dafür», so Beer.



Kommentar
| 14. Juli 2008

Rasantes Angebot

«Adventure» ist eines der oft und gerne zitierten USPs – sprich einzigartigen Verkaufsargumenten – von Interlaken. Die Angebote bestehen insbesondere aus Rafting und Gleitschirmfliegen. Dem Downhill-Biken ist in der Region bisher ein Mauerblümchendasein beschieden. Wenn Bahnen entsprechende Projekte aufgegleist hatten, sind diese meist am Widerstand der Landbesitzer gescheitert. Das ist schade. Dieselben Leute haben zumindest im Winter eingesehen, dass es ohne Tourismus – sprich Skipisten auf ihrem Land – nicht geht. Die Bahnen werden aber in Zukunft vermehrt gefordert sein, wegen der unsicheren Schneelage im Winter vor allem ihr Sommerangebot weiter auszubauen. Noch sind die Downhill-Biker sicher kein Wirtschaftsfaktor. Wer sich aber eine solche Ausrüstung leisten kann, ist sicherlich auch bereit, für ein entsprechendes Bahnangebot Geld auszugeben. Und wenn ich jeweils die vielen Biker bei der Gurtenbahn anstehen sehe, kann ich mir nur schlecht vorstellen, dass die überhaupt kein Wirtschaftsfaktor sein sollen. Zumal die Nachfrage mit den entsprechenden Bahnangeboten auch steigen dürfte. Auch die Verkaufszahlen bei den Bike-Händlern sind in den letzten zehn Jahren stark gestiegen. Landbesitzer wie die Bergschaft Grindel sollten sich deshalb überlegen, ob sie sich diesem Publikum für alle Zeit in den Weg stellen wollen. Wenn man auf der Skipiste die langsamen von den schnellen Fahrern trennen kann, dann sollte es auf einzelnen Wegen auch möglich sein, die Biker von den Wanderern zu trennen und so ein neues attraktives Sommerangebot zu ermöglichen.

Beat Kohler, Chefredaktor

Dani Eymann in Savognin Dritter!


Dani fuhr am Wochenende beim Swiss-Power-Cup in Savognin auf den Dritten Platz, herzliche Gratulation.

Ranglisten
| 14. Juli 2008

Mountainbike

6. Lauf Swisspowercup, Savognin

Amateure & Masters, 36 Kilometer: 1. Thomas Litscher, Thal (SG), 1:50:15; 2. Jérémy Huguenin, Neuchâtel, +00:41; 3. Daniel Eymann, Interlaken, +03:07.

14.07.2008

Schämpis, Schnee und Bronzemedaille!








Bronzemedaille an Downhill EM für Nick Beer

Der 21 jährige Nick Beer aus Matten gewinnt an den Downhill-Europameisterschaften in Caspoggio (Italien) die Bronzemedaille. Damit gewinnt die Downhill-Schweizernationalmannschaft seit langem wieder einmal ein Medaille in der Kategorie Elite.

Das Rennen war geprägt von den starken Gewittern mit sintflutartigen Niederschlägen, die über das Wochenende überall zu Überschwemmungen und Erdrütschen verursachten. Bereits am Freitagabend begann es stark zu regnen. Ein Blitzschlag in die Sesselbahn der oberen Sektion beeinflusste auch das Training vom Samstag. Das Training konnte nicht wie geplant durchgeführt werden und musste auf den unteren Streckenabschnitt reduziert werden.

Gegen Abend war dann die Bahn wieder soweit betriebsbereit, dass der Seadingrun zeitgerecht auf der Originalstrecke mit einer Fahrzeit von knapp 5 Minuten durchgeführt werden konnte.
Ein zweiter und dritter Zwischenrang der Schweizer liess Hoffnungen auf eine Medaille aufkommen. Dem Sonntagmorgen war Petrus aber nicht gut gestimmt. Stundenlange Gewitter verunmöglichten ein Training und zur Sicherheit der Fahrer wurde auf den Transport mit der Sesselbahn verzichtet. Ein Autoshuttle wurde organisiert und die Strecke um die Hälfte verkürzt. Sogar über einen Abbruch des Rennens wurde diskutiert, da die Rennstrecke mittlerweile sehr stark aufgeweicht war und ein reguläres Rennen in Frage gestellt wurde.

Die Teamverantwortlichen sprachen sich aber für eine Durchführung, da auch die Fahrer sich für eine Austragung der Meisterschaft entschieden. Mit einer Stunde Verspätung wurde das Rennen doch noch gestartet und jeder Fahrer versuchte, sich so gut als möglich mit den misslichen Verhältnissen auseinander zu setzen.

Nick Beer kommentierte sein Rennen im Ziel: „Die Fahrt war extrem schwierig, viele Schlammlöcher erschwerten eine kontrollierte Fahrt. Die Strecke musste umgesteckt werden und wir hatten auch nur eine Trainingsfahrt am Mittag.“ Wohl kein Fahrer kam ohne Schwierigkeiten ins Ziel. Beer war sehr erfreut über diesen dritten Rang, der sein grösster Erfolg seiner Sportkarriere bedeutet.

Weniger Glück hatte Bruder Marcel. Dieser rutsche in einer Passage ab und blieb in einem Schlammloch stecken, musste einige Schritte zu Fuss gehen und verlor dabei wichtige Sekunden. So war eine bessere Klassierung nicht mehr möglich, war er doch im Seading-Run auf dem 12. Zwischenrang.

Nick Beer wird in den kommenden zwei Wochen nach Kanada reisen und an zwei Weltcuprennen in M. St. Ann und Bromont an starten.

Da Nick für die Reisekosten selber aufkommen muss, ist er froh für jeden Gönnerbeitrag. Spontane Gesten sind herzlich willkommen :-)

Eine schöne Geste zeigte eine Delegation vom Verein IG Bärgvelo wartete bis nach Mitternacht um den Beiden bei ihrer Heimkehr mit einem Glas Champagner zu gratulieren.

http://www.mtbeer.ch/content/view/188/2/

http://www.frontlinemag.net/news.php?news_id=644

http://www.jungfrau-zeitung.ch/artikel/?cq_*5333ed1e=ivxPU=87987yoe