29.10.2013

Mountainbikeanlagen von regionaler Bedeutung!?

Reginale Mitwirkung am touristischen Entwicklungskonzept!
Mitwirken ist gefragt! Unten liest man Spannendes. Mountainbikeanlagen von regionaler Bedeutung wollen definiert sein!? Haben wir den solche?
Regionalkonferenz28. Oktober 2013

Start der Mitwirkung zum touristischen Entwicklungskonzept

Bis zum 5. Januar 2014 erfolgt die öffentliche Mitwirkung zum regionalen touristischen Entwicklungskonzept (RTEK). Nach dem Beschluss durch die Regionalversammlung stellt das RTEK eine Grundlage dar, welche für die Erarbeitung des Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept der zweiten Generation dient.
Der Kanton Bern strebt eine nachhaltige touristische Weiterentwicklung an. Im kantonalen Richtplan wird gefordert, dass in regionalen touristischen Entwicklungskonzepten (RTEK) die kantonalen Zielsetzungen konkretisiert werden. Die Regionalkonferenz Oberland-Ost hat im 2012 als erste Region die Erarbeitung des RTEK gestartet.

Als erster Schritt wurden zusammen mit den Destinationen die vorhandenen Daten und Angaben zusammengetragen, um eine grobe Analyse der tourismusrelevanten Themen in der Region zu ermöglichen. Im Anschluss wurden verschiedene thematisch gegliederte Arbeitsgruppen zusammengestellt und verschiedene, vom Thema abhängige Interessenvertreter, Betroffene und Gemeindevertreter in die Arbeitsgruppen eingebunden. Auf diesem Weg konnte ein sehr breites Spektrum an verschiedenen Anliegen und Bedürfnissen erfasst werden.

Die verschiedenen Anliegen und Bedürfnisse wurden durch das Begleitbüro in Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle der Regionalkonferenz ausgewertet und einer ersten Grobprüfung unterzogen. Danach wurde eine Vernehmlassung bei den Regionsgemeinden durchgeführt. Anschliessend wurde das RTEK mit den Änderungen aufgrund der kommunalen Rückmeldungen durch die Kommission Verkehr & Siedlung (V&S) und die Geschäftsleitung für die öffentliche Mitwirkung freigegeben.

Lösungsansätze aufzeigen
Das nun im Entwurf vorliegende RTEK besteht aus einem ausführlichen Grundlagenbericht, einem Massnahmenkatalog und vier Teilplänen (Ausschnitte Nordost/Nordwest/Südost/Südwest). Im Bericht wird die bestehende Situation analysiert und aufgezeigt, wo Handlungsbedarf geortet wird. Mit den Massnahmen werden Lösungsansätze aufgezeigt, wie bestehende Probleme oder Konflikte entschärft oder vollständig gelöst werden können. In den Plänen werden die entsprechenden Massnahmen verortet.

Neu sollen Intensiverholungsgebiete, Erholungsgebiete, Ausflugsstationen und -ziele, touristische Transportanlagen, Skipisten und Beschneiungsanlagen, Mountainbikeanlagen und Parkierungsanlagen von regionaler Bedeutung definiert werden. Im Zusammenhang mit dem V- Projekt Grindelwald werden die beiden Einzelmassnahmen für die neue Bahn zum Eigergletscher und der Ersatz der Anlage zum Männlichen bereits mit einer ausserordentlichen Anpassung in die regionale Richtplanung überführt und somit behördenverbindlich festgelegt.

Massnahmen direkt umsetzen
Vom 25. Oktober 2013 bis 5. Januar 2014 erfolgt die öffentliche Mitwirkung zum RTEK. Nach Abschluss der Mitwirkung werden die Eingaben geprüft und allfällige Ergänzungen in den entsprechenden Dokumenten vorgenommen. Nach einer abschliessenden Beratung in der Kommission V&S wird das RTEK von der Geschäftsleitung für die nächste Regionalversammlung traktandiert. Nach dem Beschluss durch die Regionalversammlung stellt das RTEK eine Grundlage dar, welche für die Erarbeitung des RGSK der 2. Generation dient. Zudem sollen auch einige der Massnahmen direkt aus dem RTEK umgesetzt werden.

Die vollständigen Mitwirkungsunterlagen sind verfügbar unter www.oberland-ost.ch. Die Mitwirkungsunterlagen werden zudem in Papierform in der Geschäftsstelle der Regionalkonferenz Oberland-Ost und teilregional in den Gemeindeverwaltungen Brienz, Grindelwald, Interlaken, Lauterbrunnen und Meiringen aufgelegt.
Pressedienst

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